SEO Content erstellen oder überarbeiten: für welche Keywords es sich lohnt

Content Marketing kann für kleine und mittlere Unternehmen ein gutes Investment sein. 

Das ist der Fall, wenn du deutlich weniger Aufwand in die Inhalte steckst, als daraus am Ende Interessent:innen für deine Webseite hervorgehen. Wie so oft geht es also um das Abwägen von Kosten und Nutzen.

Abwägen von Kosten & Nutzen
Abwägen von Kosten und Nutzen
(Foto von Eneida Nieves von Pexels)

Mit welchen Suchanfragen erzielst du das gewünschte Investment? Als SEO-Beraterin sehe ich mir bei der Erstellung von SEO Content u.a. diese drei Aspekte an (unvollständige Liste):

#1 Relevanz der Nachfrage

Thematische Verwandtschaft

Von Zeit zu Zeit erlebe ich es, dass Unternehmen Content-Ideen zu aktuellen Themen und Trends haben. Das ist verständlich, wenn man zeigen will, dass das eigene Unternehmen auf dem Laufenden ist.

Achte dabei darauf, dass die Inhalte etwas mit deinem Unternehmen zu tun haben. Ich garantiere dir, dass du beispielsweise als Online-Supermarkt keine sinnvollen Google-Rankings zum Keyword “Home Office Tipps” aufbauen wirst. Genauso wenig funktioniert das als Leihwagen-Unternehmen für einen Blogartikel “Muttertags-Ideen”. Selbst wenn du es schaffen würdest ein Ranking aufzubauen, ist nicht viel gewonnen. Denn die Google Nutzer:innen haben wohl kaum die Absicht sich in deinen Newsletter einzutragen oder gar etwas bei dir zu kaufen.

Falls du nun denkst, “blöder Tipp” das ist eh logisch… Ja! Und ich sehe Unternehmen, die sich dennoch immer wieder an solchen Content-Ideen versuchen. 

Bleib als Expert:in thematisch in deinem Gebiet.

Nachfrage zum Thema

Außerdem soll deine Zielgruppe wirklich Interesse am Thema haben. Denn wenn niemand dein Thema googelt oder überhaupt kennt, lohnt sich die Suchmaschinenoptimierung nicht.


Wer in so einer Situation ist, sollte andere Marketing-Kanäle priorisieren und aufzeigen warum das unbekannte Thema wichtig sein kann.

Um herauszufinden wie häufig ein Keyword in Google gesucht wird gibt es übrigens verschiedene kostenpflichtige Tools. Für eine erste Einschätzung kannst du jedoch ohne Budget mit Google Trends und Ubersuggest starten.

#2 Stärke der Mitbewerber

Manche Suchanfragen sind zwar relevant für dein Unternehmen, ihre Optimierung ist dennoch wenig erfolgversprechend. Einen etablierten Platzhirschen bzw. Mitbewerber im Google-Ranking überholen zu wollen kann unrealistisch sein.

Hast du bereits so einen Inhalt erstellt, kannst du ihn stehen lassen. Das Löschen dieser Inhalte ist nicht erforderlich. Immerhin gibt es auch andere Wege deinen Content zu finden. Verlinkung auf deiner Webseite bzw. auf deinem Blog, Newsletter, Social Media, …

#3 Nötige Ressourcen

Je besser du dich in einem Thema auskennst, desto schneller klappt es mit der Recherche und dem Erstellen bzw. Überarbeiten wertvoller Inhalte.

Außerdem solltest du genügend Zeit bis zum Veröffentlichungsdatum einplanen. Das ist essentiell für saisonale Themen. Bis zum Peak der größten Nachfrage soll das Thema bereits ranken. Zwei Monate im Voraus zu sein ist je nach Thema nicht verkehrt.

Zusammenfassung

Um zu bestimmen für welche Suchanfragen sich SEO Content Optimierung lohnt, gibt es viele Hinweise. Manche Merkmale scheinen trivial, machen aber einen enormen Unterschied: Dazu gehören u.a. die Relevanz der Nachfrage, die Stärke der Mitbewerber und die nötigen Ressourcen.


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